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12. Apr. 2009 

Nehmen wir mal an, Du möchtest  eine Million waschen. Dann nimm sie von Deinen Bankkunden und gib sie weiter an Bedürftige, sagen wir: zum Hauskauf. Für die Million kriegst Du Zinsen und Gehalt als Millionen-Zur-Verfügung-Steller und Bonuszahlungen, wenn Du viele Millionen unterbringst. Aber Deine Million landet nicht nur bei Hausbesitzern und Maklern, nein, die geben sie ja weiter für das Notwendige und den Luxus. Aber mit nur einer Million? Eine macht Hunger auf mehr. Und Du besorgst mehr und gibst mehr. Sicherheiten? Schwierig, Du brauchst ja jetzt selber weitere Millionen. Das Geschäft boomt. Sicherheiten? Aufgebraucht. Aber Du hast ja die Forderungen an die, denen Du gegeben hast. Gut, verkaufst Du die Forderungen und steigerst Dein Gehalt und Deine Bonuszahlung. Und sie kaufen und kaufen, und sie brauchen und brauchen.

Was, es gibt kein Geld mehr? Was, die Sicherheiten sind nichts mehr wert? Was, die Reserven sind verbraucht? Wo sind sie denn? Na konsumiert. Unbesorgte Fettlebe für ein paar Jahre. Sieh Dir doch Dein Konto, Dein Haus, Dein Auto, Deinen Golfclub, Dein Boot und Deine Familie an. Was nun?

„Das gibt Krise, Kollaps, Tsunami. Das wird eine Naturkatastrophe ungeahnten Ausmaßes!“ Was sagen denn die Politiker? „Oh wir können so tun, als ob wir was täten? Gerne doch? Wieviel braucht Ihr?“

„Viel, sehr viel – wir müssen doch unser (und Euer) Leben retten! Wir, die staatstragenden 27 % der Bevölkerung (ab 3.150,- € im Monat) leben doch nur für und von dem wirtschaftlichen Zuwachs“ Und die Politiker zahlen und die Bürger werden Bürgen und bürgen.

Und für Deine Million hast Du jetzt Staats-Bürgen = sauberes Geld.

Und 75 % arbeiten und arbeiten und konsumieren und konsumieren, damit die oberen 27 % 80 % der Steuern zahlen können, was sie uns auch noch vorwerfen. Und sie fordern, dass wir ihren Lebensstandard schützen sollen, den Lebensstandard der Maden im Speck.

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